Kerstin Eden im Porträt

Am Anfang war das Bügelbrett…
… mit ihrer querdenkerischen Art war der jungen Kerstin Eden gar nicht bewusst, welchen Stein sie ins Rollen brachte, als sie 2003 das Bügelbrett ihrer Mutter stibitzte und frech ihre 1210er samt Mischpult darauf platzierte. Heute, ein paar Jahre später, hat sie nicht nur ein paar Menschen in Sachen Home-Booth Architektur inspiriert, sondern vielen Partyfreaks einen ordentlichen Muskelkater auf die Beine gespielt.

Kerstin Eden im U60311

Kerstin Eden | Foto: Manolito Röhr

Mit ihrem Umzug nach Berlin 2009 legte sie ihr DJ Pseudonym k.lectra ab, um unter ihrem wirklichen Namen, Kerstin Eden, in ein neues Lebenskapitel zu starten.

K wie Kerstin
Musik ist ihre Lebensphilosophie, die Beats ihre Sprache und der Club ihr Sprachorgan. Die Liebe zur Musik hört und sieht man ihr an, voller Überraschungen schafft sie es immer wieder die Partycrowd anzustecken und stundenlang mit ihrem Set mitzureißen. Dauergrinsen inklusive. Deeper Techno sowie knackiger Techhouse, gespickt mit tribal Sounds und satten Basslines bilden dabei die Basis für ihren energiegeladenen, frechen Sound, den sie auf die gute alte Art und Weise mit Platte und CD auf die Füße der Tanzenden mischt.

Kerstin Eden | Foto: Manolito Röhr

2003 fiel der Startschuss. Erstmalig hinter dem Plattenteller statt davor, begann Kerstin ihren Ruf als nimmersatte Soundmaschine konstant auszubauen und mit ihrem ansteckenden Sound eine beachtliche Clubhistorie und Fanbase zu sammeln. Mit ihrem Händchen für ausgiebige Afterhoursets spielte sie in ihren ersten Stammclubs wie dem Düsseldorfer Home14, dem Kölner Lauschgift oder dem Duisburger Chism als Support Act neben den Größen der Szene. Nachdem sie in den ersten drei Jahren in nahezu jedem Club NRWs ihre heißgeliebten Vinyls unter das tanzende Volk mischte, entdeckten auch die Clubs von Berlin über Hamburg bis nach Frankfurt das Energiebündel mit der Vorliebe für Marathon Sets für sich. 2006 folgten neben den ersten Berliner Gigs im Polar TV und Pulp Mansion und dem Frankfurter 60311 die ersten Auslandserfahrungen im französischen Studio 88 (Aix en Provence) und La Nitro (Montpellier). In diesem Sommer war sie so gefragt, dass sie auf der Ruhr in Love mit gleich drei Engagements als meist gebuchter DJ überzeugen konnte. 2007 spielte sie ihren treibenden Sound erstmals auch auf der Loveparade in Essen, was so gut ankam, dass sie im Jahr 2008 auf der Dortmunder Loveparade erneut als DJ auf dem Raveline/Elevator Wagen zu hören war.

Immer öfter als Headliner gebucht, wurden 2008 die ersten interkontinental Bookings an Land gezogen. Resultat waren jeweils eine erschöpfte aber glückliche Partycrowd im Berlin Club (Khabarovsk, Sibirien) sowie im Volar (Hongkong) mit angeknüpften Folgebooking im Jahr darauf. 2009 häuften sich parallel die Anfragen aus dem europäischen Raum. Und so ging es erstmals nach Zypern in den unglaublichen Klub D, nach Belgien ins Café D`Anvers und weitere Clubs in Polen, Frankreich, Holland und Spanien. Auch Deutschland ließ sich weiterhin gerne von ihr in den Ausnahmezustand versetzen, doch mit Kerstin s Umzug nach Berlin änderte sich ihr Spielgebiet schlagartig. In ihrer neuen Wahlheimat erkannte man sofort ihr Talent und so spielte sie recht schnell in ein paar bekannten Clubs und Szene Bars wie beispielsweise der legendären Bar25, dem Maria, auf einer der berüchtigten HomeSweetHome Partys im Arena Club oder dem Dice Club. Letzterer bot ihr umgehend einen Posten als Resident an, wovon sich Kerstin nach einem halben Jahr unüberbrückbarer Differenzen jedoch trennte.

2010 kam der Stein noch mehr ins Rollen, denn da wurde ihr die große Ehre zuteil, als einer der ganz wenigen DJs in der Pariser Staatsoper für den Großkonzern Siemens zu spielen. Besonders aber im weltweit bekannten Club U60311 in Frankfurt setzte Kerstin ihre unverkennbare Duftmarke.

Kerstin Eden & unsere Wanduhr Vinyl Tap von Nextime in der Foto-Kampagne „Ich bin halt einfach Techno!“ – Kerstin Eden’s Vinyl Tap by Manolito Röhr
© Proinmotion | Foto: Manolito Röhr

Nach einigen aufsehenerregenden Gastauftritten in den letzten Jahren wurde ihr Ende 2010 trotz der 600km weiten Distanz der heißbegehrte Posten des Resident DJs angeboten. Seitdem dreht sie zweimal im Monat den ehrwürdigen Technoclub auf links und bekommt mehrfach im Jahr die Chance, ihre Leidenschaft für Marathon Sets von bis zu 16 Stunden während der „Kerstin Eden all night/day long“ Partys auszutoben.

2011 sollte schließlich alles verändern. Mit dem Einzug in die Pascal FEOS´sche Level NON Zero Crew, wo sie sich neben intensiver Studioarbeit auch um die Pressearbeit kümmert, wurde der Grundstein gelegt, um endlich die ersten eigenen Produktionen am lebendigen Objekt zu testen. Fast zeitgleich wurde sie von Abstract / I-Motion, Deutschlands bekanntester Bookingagentur für Techno Artists sowie Veranstalter von Großevents wie Nature One, Mayday, Winterworld unter Vertrag genommen.

Man darf also gespannt sein, was in Zukunft noch passiert. Ohne Frage stehen für 2012 alle Signale weiterhin auf grün.

The story continues very soon…

Kerstin Eden Links:
electric-eden.de, facebook.com/kerstineden, residentadvisor.net/dj/kerstineden, soundcloud.com/kerstineden, mixcloud.com/KerstinEden, youtube.com/user/kerstineden, twitter.com/kerstin_eden

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